Wir orten Rohrlecks in Heizungs- und Trinkwasserleitungen sowie Fußbodenheizungen ohne unnötige Öffnungen. Von der Leckortung bis zur fertigen Instandsetzung aus einer Hand.
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Matthias
Ihr Ansprechpartner für Leckortung
Rohrlecks in Estrichen, Wänden und unterirdischen Leitungen werden zerstörungsarm geortet. Jedes Verfahren wird auf den vorliegenden Leitungstyp abgestimmt.
Erst nach eindeutiger Lokalisierung wird punktuell geöffnet. Die Demontage umfasst ausschließlich den für die Reparatur notwendigen Bereich.
Nach gesicherter Ursachenzuordnung werden alle Sekundärschäden systematisch beseitigt. Der vollständige Sanierungsbericht bildet die Grundlage für die Versicherungsabwicklung.
Fliesen, Estrich und Wandflächen werden materialgerecht und dauerhaft wiederhergestellt. Die Wiederherstellung umfasst alle durch Reparatur und Trocknung betroffenen Bereiche.
Kalibrierte Trocknungsgeräte werden so positioniert, dass alle feuchtigkeitsbelasteten Bereiche erfasst werden. Der Trocknungserfolg wird durch regelmäßige Feuchtemessungen nachgewiesen.
Schimmelbeseitigung beginnt mit der Ursachenklärung. Wir entfernen Schimmelpilze fachgerecht und stellen sicher, dass die Feuchtigkeitsquelle dauerhaft beseitigt ist.
Kirn liegt im mittleren Nahetal im Landkreis Bad Kreuznach, eingebettet zwischen bewaldeten Hunsrückhängen und dem Flusslauf der Nahe. Der dichte Altstadtkern mit Fachwerkhäusern, die mehrere Jahrhunderte alt sind, stellt für die Leckortung eine besondere Herausforderung dar. Die Leitungsführungen in diesen Gebäuden folgen selten einem nachvollziehbaren Plan und wurden über viele Jahrzehnte mehrfach ergänzt, geflickt und umgeleitet. Ohne exakte Lokalisierung der Leckstelle wäre jede Reparatur in diesen Gebäuden ein großflächiger Eingriff in historisch wertvolle Bausubstanz, der vermeidbar ist.
In Kirn ist der Hunsrückschiefer ein häufiges Baumaterial, das Schall anders leitet als Beton oder Kalksandstein. Kalibrierte Auswertungsalgorithmen der akustischen Leckortungssysteme gleichen das materialspezifische Schalldämpfungsverhalten aus und ermöglichen trotzdem eine präzise Lokalisierung. In besonders schwer zugänglichen Bereichen, etwa in Kellerbereichen mit dichtem Schiefermauerwerk oder in nicht unterkellerten Innenhofbereichen, wird das Tracer-Gas-Verfahren als Ergänzung eingesetzt.
Der erhöhte Grundwasserstand in den nahenahmen Gebäuden von Kirn bedeutet, dass Kellerfeuchtigkeit nicht automatisch auf ein Leitungsleck hindeutet. Die Druckprüfung des Leitungssystems ist deshalb in Kirn der erste und wichtigste Schritt, um einen aktiven Leitungsschaden von natürlichem Grundwassereintrag zu unterscheiden. Erst wenn das Leitungssystem einen Druckabfall zeigt, steht fest, dass die Ursache im Rohrnetz liegt. Ohne diesen Nachweis ist eine Versicherungsregulierung als Leitungswasserschaden nicht möglich.
Alle Ortungsergebnisse werden in einem vollständigen Leckortungsbericht festgehalten. Für die Gebäude in der Altstadt von Kirn, die unter Denkmalschutz stehen oder in einem ausgewiesenen Denkmalbereich liegen, wird auf Anfrage eine gesonderte Dokumentation erstellt, die den Eingriff in die Bausubstanz auf das nachweislich notwendige Minimum belegt und für Behörden verwendbar ist.
Die Leckortung beginnt mit der systematischen Druckprüfung des Gesamtsystems, um den betroffenen Leitungsabschnitt einzugrenzen. Anschließend wird mit akustischen Verfahren die Leckstelle geortet. Da keine Pläne vorliegen, dauert die Bestandsaufnahme länger, das Ergebnis ist aber ebenso präzise wie in dokumentierten Gebäuden.
Nein, die Messmethoden sind unabhängig vom Grundwasserstand. Die Druckprüfung stellt eindeutig fest, ob ein aktives Leck im Leitungssystem vorliegt. Liegt kein Druckabfall vor, ist das Rohrnetz dicht und die Ursache der Kellerfeuchtigkeit liegt anderswo.
Ja. Schiefer zeigt ein anderes Schalldämpfungsverhalten als Beton oder Kalksandstein. Kalibrierte Messsysteme berücksichtigen das materialspezifische Verhalten und liefern trotzdem präzise Ortungsergebnisse. Bei besonders schwieriger Akustik wird das Tracer-Gas-Verfahren ergänzend eingesetzt.
Ja. Alle eingesetzten Messverfahren sind vollständig zerstörungsarm. Eine Öffnung der Bausubstanz erfolgt erst nach exakter Lokalisierung und auf das absolute Minimum reduziert. Die Dokumentation kann auf Anfrage für die zuständige Denkmalbehörde aufbereitet werden.
Ja, sofern ein Leitungswasserschaden vorliegt. Die meisten Gebäudeversicherungen erkennen Leitungswasserschäden unabhängig vom Baujahr des Gebäudes an. Entscheidend ist ein nachvollziehbarer Ortungsnachweis. Unser Bericht enthält alle Angaben, die für eine erfolgreiche Schadensanzeige benötigt werden.
Bei einem normalen Einfamilienhaus rechnen Sie mit zwei bis vier Stunden einschließlich Druckprüfung, akustischer Messung und Berichtserstellung. In großen Gebäuden oder bei unklarem Leitungsverlauf kann es etwas länger dauern. Einen konkreten Zeitrahmen nennen wir Ihnen nach der telefonischen Ersteinschätzung.
Professionelle Leckortung in Rheinhessen, dem Nahegebiet und dem Rhein-Main-Raum.
Eine professionelle Leckortung dauert zwei bis fünf Stunden und verhindert teure Großaufbrüche. Der vollständige Bericht ist direkt für die Gebäudeversicherung verwendbar.